StartseiteOnline-BestellungInhalte-SteuerlehreInhalte-KlausurenIhr persönlicher ZugangDie mündliche PrüfungGastzugangCrash-Kurs BuchfuehrungForumAutor

Forum:

Abkürzungen

Definitionen

Fortbildungszertifkat

Links

Partnerprogramme

... mal ganz anders

Definitionen:

A wie Amtsträger

B wie Bedingung

C wie Cross-Border-Leasing

D wie Derivate

E wie Einfuhr-USt

F wie Folgebescheid

G wie Gesamtschuldner

H wie Handkauf

I - J wie Inhaltsadressat

K wie Konnossement

L wie Leistungsgebot

M wie Mitunternehmer

N wie Nebenbestimmung

O wie Opportunitätsprinzip

P wie Prolongation

Q wie Quellensteuer

R wie Realsteuern

S wie Sachdarlehen

T wie Tenor

U wie Umlaufvermögen

V wie Verwaltungsakt

W wie Wirtschaftsgut

X - Y

Z wie Zwangsmittel

Allgemein:

Startseite

Online-Bestellung

Kontaktformular

Impressum

Gastzugang

Datenschutz

Offenbare Unrichtigkeiten

Offenbare Unrichtigkeiten sind Anlass für eine Korrektur eines Verwaltungsaktes; bei Steuer- bzw. Feststellungsbescheiden nur innerhalb der Festsetzungs- bzw. Feststellungsverjährungsfrist.

Sie liegen vor bei Schreibfehlern, Rechenfehlern und mechanischen Versehen wie Eingabe- oder Übertragungsfehlern, die der FB beim Erlass des VwA passieren und augenfällig, bzw. eindeutig sind.

Eine offenbare Unrichtigkeit bei "Erlass des Verwaltungsaktes" liegt auch vor, wenn das Finanzamt eine in der Steuererklärung des Stpfl. enthaltene, offenbare (also für das FA erkennbare) Unrichtigkeit in den Bescheid übernimmt, sofern darin kein Mangel in der Sachaufklärung liegt.



Offene Ladenkasse

Eine offene Ladenkasse ist eine Barkasse, die ohne jegliche technische Unterstützung geführt wird. Ob und wieweit eine offene Ladenkasse zulässig ist, hängt von der Gewinnermittlungsmethode und den Umständen des Einzelfalles ab. Jedenfalls sind die Aufzeichnungspflichten nach § 146 AO zu beachten.



Offene-Posten-Buchführung

Die Offene-Posten-Buchführung ist eine Buchführungsvereinfachung für kleinere Unternehmen, wobei Forderungen und Verbindlichkeiten im laufenden WJ nicht unmittelbar, sondern erst bei Zu- bzw. Abfluss erfasst werden. Die unterjährige, chronologische Aufbewahrung der Belege in Papierform in getrennten Ordnern erfüllt die Aufzeichnungspflichten, wenn die (verbliebenen) Forderungen und Verbindlichkeiten zum Abschlussstichtag buchhalterisch erfasst werden, vgl. § 146 AO.



Opfergrenze

Beim möglichen Abzug von außergewöhnlichen Belastungen ist die sog. Opfergrenze zu berücksichtigen. Die Einhaltung einer Opfergrenze bedeutet, dass dem Stpfl. ein Abzug als agB nur zugestanden wird, wenn die Aufwendungen in einem angemessenen Verhältnis zu seinem Nettoeinkommen stehen, d.h., dass ihm nach Abzug der Unterhaltsleistungen noch die angemessenen Mittel zur Bestreitung des Lebensbedarfs für sich und ggf. seine Ehefrau (oder Ehemann) und seine Kinder verbleiben müssen.



Opportunitätsprinzip

Das Opportunitätsprinzip umschreibt eine Ermessensentscheidung und gilt grundsätzlich, solange nicht eine gesetzliche Regelung etwas anderes besagt. Das Opportunitätsprinzip beschreibt das Handeln einer Ordnungsbehörde im Falle einer Gefahr für die öffentliche Sicherheit und / oder Ordnung. Die Ordnungsbehörde kann, muss aber nicht eingreifen. Es gilt der Grundsatz der » Verhältnismäßigkeit.



Organische Bilanzauffassung

Bei der organischen Bilanzauffassung steht die Ermittlung von Vermögen und Gewinn nach Tageswerten im Vordergrund. Die WiG werden zu Wiederbeschaffungskosten bewertet, womit betriebs- und volkswirtschaftliche Entwicklungen einbezogen werden.